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Home erlebnisberichte saison 2009 Ford-Marathon 2009

Ford-Marathon 2009

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Die Vorfreude war groß, denn ich war nach längerer Zeit mal wieder mit Simon verabredet. Es sollte unser erster gemeinsamer Marathon in diesem Jahr werden. Aber leider kam alles ganz anders. Der Marathon, an dem ich zum dritten Mal teilnahm, stand im Schatten von Pannen, Einsamkeit und Schmerzen im rechten Knie. Geplant war das freilich nicht, aber immerhin blieb es trocken.


Der Tag begann für mich um 5:15 Uhr, noch 5 Minuten bevor der Wecker klingeln sollte.
Um kurz vor 5:50 Uhr startete ich mit dem Trek Madone, in kurzen Klamotten und mit dünner Weste in Richtung Köln. Es waren schwüle 17°C.

 


Am Start traf ich dann neben ein paar anderen bekannten Gesichtern auf Simon, mit dem ich um kurz vor 7 auf die Strecke ging. Noch waren wir euphorisch, bis nach ca. 15 km eine seiner Speichen des Hinterrades brach. Schnell war klar, dass es für ihn keinen Sinn machte weiter zu fahren und so trennten sich zu unserem Ärger unsere Wege.
Ab nun fuhr ich bis K1 erstmal allein weiter. Während des kleinen Snacks an der Kontrolle telefonierte ich kurz mit Simon, der wohlauf war und bereits den Weg zurück gefunden hatte. Die Startgebühr von EUR 12,- wurde ihm zurückerstattet.

Für mich ging es weiter. Ich schloss mich zwei Fahrern an, mit denen ich bis zur Streckenteilung (150 / 200 km) nach Kontrolle 2 erstmal gemeinsam weiter fuhr. Dann ging es zunächst wieder allein weiter. Mein Knie, das sich bereits nach der ersten Steigung (Altenberg -> Dabringhausen hoch) gemeldet hatte, nervte ganz schön. Eine Zeit lang konnte ich es mit Hilfe des linken Beins ausgleichen, was aber später zu Rückenschmerzen und diversen anderen Wehwehchen führte.


Endlich Halbzeit, an Kontrolle 3 gab es ein leckeres Hühnersüppchen und hochwertige Energieriegel. Nach kurzer Rast fuhr ich weiter (allein), aber so richtig Druck bekam ich nicht aufs Pedal. So machte ich locker und genoss die schöne, einsame Landschaft dieses Streckenabschnittes. Bei Kilometer 140 tauchten an einer Ampel drei Fahrer hinter mir auf. Endlich eine Gruppe! Es passte ganz gut und so fuhren wir gemeinsam weiter und ließen K4 und K5 ohne lange Rast hinter uns. Wenn ich nicht vorne oder bergauf fuhr, gab auch das Knie Ruhe.

Gerade rechnete ich mir aus, unter acht Stunden netto bleiben zu können, als gute 20 km vor dem Ziel die 9 Bar mit einem lauten Zischen aus dem Hinterrad wichen. Schnell den Schlauch gewechselt und weiter, abermals solo. Das Ziel erreichte ich dann nach 8:04:24 Stunden, wo ich die drei Jungs dann noch mal traf, die wie sie mir erzählten beim HAT Hilden fahren. Nach kurzer Konversation und den  besten Wünschen für den Rest des Sonntags machte ich mich dann auf den Rückweg nach Langenfeld.
 

Marathon – Fazit:

•    Verpflegung gut
•    12,- Euro Startgeld geht auch gerade noch
•    Beschilderung TOP
•    Streckenführung ist super
•    Helfer waren freundlich und zuvorkommend



Den gut besuchten Ford-Marathon sollte man in jedem Fall mal mitnehmen!

 

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